Dan Brown und die neue Wissenschaft Noetik
Was ist Noetik?
Das verlorene Symbol
Dieser mittelalterliche Zahlencode ergibt, egal in welcher Richtung, immer die selbe Zahl 33.
Die Noetik ist eine neue Wissenschaftsrichtung, welche die Quantenphysik und die Bewusstseinsforschung vereinheitlichen möchte. Sie geht davon aus, dass sich Geist und Materie gegenseitig beeinflussen können. Dies gilt auch für die Zeit.
Sollte dies tatsächlich der Fall sein, dann würde kollektives Beten wirklich einen Sinn ergeben. Denn durch die Gedankenkraft von vielen Menschen kann Materie tatsächlich beeinflusst werden.
Auch die Autoren von "Bestellung beim Universum" oder "The Secret" gehen davon aus, dass unser Denken die reale Welt um uns herum beeinflussen kann. Genau an diesem Punkt setzt die Noetik an. Ob sich diese Grenzwissenschaft in der Zukunft zu einer "echten Wissenschaft" etablieren kann, bleibt abzuwarten.
Dan Brown hat sich in seinem Bestseller "Das verlorene Symbol" ausgiebig mit diesem neuen Wissenschaftszweig beschäftigt.
Dan Brown Bestseller "Das verlorene Symbol"
Alte Symbole und neue Wissenschaft
Können Gedanken die Materie beeinflussen? Die Noetik versucht es herauszufinden.
Der Bestseller von Dan Brown baut sehr stark auf der Wissenschaft Noetik auf. In seinem Roman spielt die Wissenschaftlerin Katherine eine sehr bedeutetende Rolle.
Sie ist Noetikerin im Smithsonian Museum Support Centre und sucht einen Zusammenhang zwischen den alten Weisheiten und der modernen Physik. Sie versucht durch Experimente nachzuweisen, dass Gedanken Materie beeinflussen können. Diese materielle Kraft der Gedanken möchte sie der Menschheit zugänglich machen.
Im Buch wird das Apotheose-Gemälde in der Kuppel des amerikanischen Kapitols beschrieben. Auf diesem Gemälde kann man sehen, dass Götter und Wissenschaftler vereint sind. Bereits in der Bibel wurde demnach beschrieben, das Gedanken die Welt materiell verändern können.
„E Pluribus Unum“ wird so interpretiert, dass Gott selbst das universale Bewußtsein - das Nullpunktfeld - ist. Die Menschen sind ebenso wie Gott Schöpfer. Die lineare Zeit existiert nicht.
Das Nullpunkt-Feld
Auf der Ebene der allerkleinsten Teilchen sind wir alle gleich. Die Zeit spielt keine Rolle. Das ist die Prämisse der Nullpunktfeld-Theorie. Deshalb hängt alles im Universum miteinander zusammen. Dies gilt für den Raum, die Zeit und die Materie.
Wenn alles miteinander zusammenhängt, kann ein Gedanke - welcher Energie erzeugt - auch Materie verändern. Bisher unerklärte Phänome, wie Geistheilung oder Telephatie, könnten mit dieser Theorie erklärt werden. Zur selben Zeit werden räumlich von einander entfernte Teilchen beeinflusst, obwohl nur an einer Stelle Energie einwirkt.
Unser Gehirn ist vermutlich ein "Gerät" welches Informationen aus dem Nullpunktfeld selektiert. Unsere Existenz demnach eine Projektion dieses Nullpunktfeldes. Und unser Verständnis von Zeit vielleicht nur eine Stütze für unser Gehirn um Erlebnisse einfacher oder "nacheinander" verarbeiten zu können.
Die beiden amerikanischen Psychologen Dean Radin und Roger Nelson haben 2001 an der Princeton University nachweisen können, dass die gezielte Fokussierung menschlicher Gedanken auf ein Ereigniss die Ergebnisse von Zufallsgeneratoren beeinflussen kann. Sie installierten weltweit ca. 37 Zufallsgeneratoren, die am 11. September 2001, als in New York das Attentat auf das World Trade Center verübt wurde, plötzlich zur selben Zeit alle miteinander korrelierten.



