Die Zeit und der Vatikan

Der Chronovisor

So um 1960 herum soll es Prof. Dr. Pellegrino Ernetti, einem italienischen Benedikterpater, gelungen sein, eine Zeitmaschine zu bauen. Die Geheimnisse um diesen sogenannten Chronovisor werden im Vatikan streng gehütet und seine Existenz wird abgestritten.

Patter Ernetti selbst jedoch soll bis zu seinem Tod im Jahre 1994 in seinen diversen Vorträgen über "Theologie, Wissenschaft und Magie" über diese Zeitmaschine berichtet haben. Die Art der Darstellung war streng mit dem Vatikan abgestimmt.

Mit Hilfe dieser Zeitmaschine soll es möglich sein, die Vergangenheit wie einen Videofilm aufleben zu lassen. Bestimmte Szenen können in der Zeit zurückgespult und wiedergegeben werden. Unverfälscht ohne Interpretation wird das tatsächliche Geschehen wiedergegeben. Der Beobachter selbst kann so nicht in die Vergangenheit eingreifen, jedoch hat er die Möglichkeit die Vergangenheit so zu erleben, wie sie war.

Idee des Chronographen

Der Entwicklung des Chronographen durch Patter Ernetti liegt die Idee zugrunde, dass alles was je geschehen ist, von der Umgebung (im kollegtiven Unbewußten) für immer gespeichert wird und demzufolge auch wiedergegeben werden kann. Mit unseren normalen Sinnen ist uns dies nicht möglich. Diverse "geisterhafte Erscheinen" deren Geschichten die Menschheit seit Jahrhunderten in hoher Vielzahl begleiten, scheinen dieser Idee einen Sinn zu geben.

Aufbau des Chronographen

Mit Hilfe von 12 internationalen Wissenschaftlern, darunter auch Wernher von Braun und Enrico Fermi, hat Pater Ernetti diese Zeitmaschine gebaut. Sie besteht im Wesentlichen aus drei Teilen, ähnlich wie ein Fernseher, einem Antennensystem, einem Wiedergabegerät für die Darstellung der Szenen in schwarz-weiß, dafür aber dreidimensional und aus einer Selektoreinheit mit welcher der gewünschte Zeitraum ausgewählt werden konnte.

Quellen und vertiefende Literatur

Francois Brune: Das Geheimnis des Pater Ernetti. Die Zeitmaschine im Vatikan. Hesper-Verlag, Saarbrücken 2010