Zusammenhang zwischen Religion und Wissenschaft
Albert Einstein zu Gott
Einstein und das Ganz-Sein
Aufgrund unserer Fixierung auf das eigene Leben, ignorieren wir fundamentale und tiefere Ebenen der Realität. Der Mensch gehört zu einem großen Ganzen und ist nicht getrennt davon.
Albert Einstein sagte: "Wie alle Wesen ist der Mensch Teil des Ganzen, das wir "Universum" nennen, und rein äußerlich betrachtet von Raum und Zeit begrenzt. Er erfährt sich, seine Gedanken und Gefühle als etwas, das ihn von den anderen trennt, aber dies ist eine Art optischer Täuschung des gewöhnlichen Bewußtseins. Diese Täuschung ist wie ein Gefängnis, das unsere persönlichen Wünsche und unsere Zuneigung auf einige wenige Menschen beschränkt, mit denen wir näher zu tun haben. Unsere wirkliche Aufgabe besteht darin, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir unser Mitgefühl und unsere Fürsorge auf alle Wesen und die Natur ihrer ganzen Schönheit gleichermaßen ausdehnen. Auch wenn uns dies nicht vollständig gelingt, so ist doch bereits das Streben nach diesem Ziel Teil der Befreiung und die Grundlage für das Erlangen inneren Gleichgewichts."
1929 schrieb Albert Einstein in seinem Werk "Sehnsüchte der Theorie", dass es eine Weltformel geben müsse, die in der Lage ist das Ganze als Gesamtheit und im Einzelnen zu beschreiben. Einstein sagte, erst dann können wir die Frage beantworten: Ist die Welt wie sie ist, weil sie so sein muss oder hatte Gott bei der Erschaffung der Welt eine Wahl.
Zeit in der Bibel
In der Bibel wird Gott mit den Worten gepriesen: "1000 Jahre sind vor Dir wie der Tag, der gestern vergangen ist."
Auch hier spielt die Zeit keine Rolle, sondern die Zeit ist immer schon gewesen und die Zeit wird ewig sein.
Stephen Hawking zu Gott
„Wenn das Universum einen Anfang hatte, können wir von der Annahme ausgehen, dass es durch einen Schöpfer geschaffen worden sei. Doch wenn das Universum wirklich völlig in sich selbst abgeschlossen ist, wenn es wirklich keine Grenze und keinen Rand hat, dann hätte es auch weder einen Anfang noch ein Ende; es würde einfach sein. Wo wäre dann noch Raum für einen Schöpfer?"
Zitiert aus: Stephen Hawking: Eine kurze Geschichte der Zeit; Kap. 8; 1988
Auch in seinem neuesten Werk: "The Grand Design" (dt. Der große Entwurf – Eine neue Erklärung des Universums) macht er nochmals deutlich, dass für die Entstehung unseres Universums kein Gott notwendig ist. Auch die Zeit existiert nicht.


