Das Universum nach Stephen Hawking
Zerstrahlen von schwarzen Löchern
Stephen Hawking hat im wesentlichen zur Entwicklung der euklidischen Quantengravitation beigetragen. Bereits in den siebziger Jahren konnte er nachweisen, dass schwarze Löcher zerstrahlen und eine Temperatur haben. Im Gegensatz zu Einstein geht er fest von der Nichtlokalität des Universums aus. Dies macht er durch seine Auffassung zur Superposition und Symmetrie des Universums deutlich. Auch den Begriff der Zeit definiert er anders als Albert Einstein.
Unendliches Universum
Während für Einstein das Universum unbegrenzt aber endlich war, ist es für Stephen Hawking unendlich und schon immer existent. Für ein immer dagewesenes Universum bedarf es nach seiner Auffassung keines Schöpfergottes und auch keiner Zeit.
Gibt es einen Gott?
„Wenn das Universum einen Anfang hatte, können wir von der Annahme ausgehen, dass es durch einen Schöpfer geschaffen worden sei. Doch wenn das Universum wirklich völlig in sich selbst abgeschlossen ist, wenn es wirklich keine Grenze und keinen Rand hat, dann hätte es auch weder einen Anfang noch ein Ende; es würde einfach sein. Wo wäre dann noch Raum für einen Schöpfer?"
Zitiert aus: Stephen Hawking: Eine kurze Geschichte der Zeit; Kap. 8; 1988
Auch in seinem neuesten Werk: "The Grand Design" (dt. Der große Entwurf – Eine neue Erklärung des Universums) macht er nochmals deutlich, dass für die Entstehung unseres Universums kein Gott notwendig ist. Wenn es kein Anfang und keine Ende gibt, existiert dazwischen auch keine Zeit.


