Euklidische Quantengravitation

Superposition

Superposition

Ein Teilchen kann zugleich an zwei verschiedenen Orten sein

Die Superposition ist ein fundamentales Prinzip der Quantenmechanik. Während ein klassisches Objekt durch die Zuweisung eines Ortes und einer Zeit genau lokalisiert werden kann, befinden sich Quantenobjekte in Superposition - das heißt an verschiedenen Orten gleichzeitig. Superposition bedeutet eine Überlagerung aller möglichen Positionen, die ein Quantenobjekt einnehmen könnte.

Ein klassische Objekt ist beispielsweise ein Fußball, der von Punkt A nach Punkt B geschossen wird. Ein Elektron ist dagegen ein viel kleineres Quantenobjekt und während dieses Objekt von A nach B wandert, nimmt es alle möglichen Wege und Geschwindigkeiten bis dorthin ein. Das heißt es durchläuft alle möglichen Reiserouten von A nach B auf einmal.

Die euklidische Quantengravitation wurde in den 70iger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts entwickelt. Berühmtester Verfechter dieser Theorie ist Stephen Hawkins.

 

Raumzeit

Die Raumzeit geht nach dem Ansatz der euklidischen Quantengravitation, deren populärster Vertreter übrigens Stephen Hawkins ist, aus einer großen Quantensuperposition aller möglichen Formen hervor. Somit stehen Raum und Zeit auf der selben Stufe.

Das Universum besteht nach dem Superpositionsprinzip nicht nur aus unterschiedlichen Teilchenbahnen, sondern auch aus unterschiedlichen Formen der Raumzeit.

Mit Hilfe von Computersimulationen können alle Formen von gekrümmten Raumzeitgeometrien dargestellt werden. Dies geschieht durch die Zusammensetzung der Geometrien durch kleine Dreiecke, die sich besonder gut zur grafischen Darstellung von runden oder gewölbten, jedenfalls nicht geradlinigen geometerischen Raumzeitgebilden eignen.

Unsere Raumzeit kann aus etlichen Dimensionen und Formen bestehen. Wahrscheinlich sind diese Dimensionen jedoch einfach so klein, dass wir sie nicht wahrnehmen können.

Parallelwelten

Warum sollten wir an die Superpostion des Universums glauben. Schließlich hat noch niemand von uns Dinge zur selben Zeit an mehreren verschieden Orten beobachtet. Wenn ein Zug von Frankfurt nach München fährt, gibt es eine fest definierte Strecke. Der Zug fährt nicht alle möglichen Routen auf einmal ab, um sein Ziel zu erreichen.

Die Lösung für dieses Problem, könnte die Existenz von tausenden Parallelwelten sein, in denen genau das mit dem Zug passiert, was eben beschrieben wurde. Abertausende Kopien aller Universen, inklusive der gesamten Materie und der Menschen, könnten existieren und damit das Prinzip der Superposition bestätigten.

Da wir auf dem heutigen Stand weder in der Lage sind, dies auf makroökonimischer Ebene zu verifizieren oder in Parallelwelten zu reisen, wird uns die Bestätigung der Richtigkeit oder auch Falschheit dieser Theorie momentan nicht gelingen. Auf Quantenteilchenebene ist es allerdings bereits gelungen, ein Foto zu erzeugen, auf dem ein Quantenteilchen an zwei verschiedenen Orten gleichzeitig zu sehen ist.