Kausale dynamische Triangulation

Variante der euklidischen Quantengravitation

Kausale dynamische Triangulation

Verkleben von Dreiecken nach einem Kausalitätsprinzip. Die Dreiecke haben einen Zeitpfeil.

Die kausale dynamische Triangulation ist eine Weiterentwicklung der euklidischen Quantengravitation. Da im Rahmen der euklidischen Quantengraviation nicht störungsfreie instabile Universen erzeugt wurden, in denen der gesamte Raum zu einem Knäul von unendlich vielen Dimensionen zusammenschrumpfen kann, definierte man nun von vorneherein eine Struktur der leeren Raumzeit.

Es wird, wie in der Einsteinschen Relativitätstheorie von einem kausalen Zusammenhang von Ursache und Wirkung ausgegangen. Zwischen Ursache und Wirkung wird unterschieden. Im euklidischen Universum gibt es keinen eindeutigen Zeitbegriff, hier können Ereignisse ein beliebiges Chaos bilden.

 

Langweilige Raumzeit

In der kausalen dynamischen Triangulation gibt es keine Wurmlöcher und es sind auch keine Zeitreisen möglich. Es gibt keine körnige Raumzeit, keine Strings oder Raumzeitatome. Die Raumzeit bleibt einfach kontinuierlich, obwohl sie auf Größen unterhalb der Planck-Skala von vier auf Dimensionen zerfällt.