Die Suche nach dem Äther
Äther, Sternenlicht, Himmelskörper
Nun, bevor Einstein nach der Zeit suchte, suchte er nach dem Äther und dem Aufbau unseres Universums. Dies taten schon viele Physiker seit Jahrhunderten vor ihm:
Die Untersuchung unseres Universums
Wie kann sich Licht bewegen?
Im 19. Jahrhundert war der Stand der Wissenschaft so weit, das man wußte, unsere Sonne ist nur eine Sonne von vielen und alle Himmelskörper sich durch den Äther bewegen. Doch niemand konnte den Äther beschreiben. Man verglich den Äther oder die Substanz im Universum mit dem Meer. Wirft man einen Gegenstand ins Wasser, so breiten sich Wellen aus. Ähnlich stellte man sich die Verbreitung des Sternenlichtes vor. Das Licht breitet sich wellenartig im Medium "Äther" aus. Man ging davon aus, dass das Licht sich nicht im Nichts ausbreiten kann, da eine Welle immer ein Medium braucht. Dies wurde insbesondere durch James Clerk Maxwell 1862 in seinem Werk zur elektromagnetischen Theorie des Lichtes dargelegt.
Die Wissenschaft machte sich auf die Suche nach dem Äther auf. Könnte man den Äther und seine Beschaffenheit nachweisen, könnte man auch bestimmen, wie sich die Himmelskörper darin bewegen und vor allem mit welcher Geschwindigkeit. Doch die Suche nach dem Äther scheierte mit dem Michelson-Morley-Experiment.
Michelson-Morley-Experiment
Seit 1887 haben viele Wissenschaftler mit weit genaueren Instrumenten das Michelson-Morley-Experiment wiederholt. Das Ergebnis war allerdings immer das selbe. Der Äther konnte nicht nachgewiesen werden. Damit war es auch nicht möglich, die absolute Bewegung der Erde nachzuweisen. Auch war nach wie vor unklar, wie sich Sternenlicht im Nichts ausbreiten konnte.
Und genau an dieser Stelle setzte Albert Einstein an:Er entwicklelte die Relativitätstheorie ...





